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Kennen Sie die beiden kleinsten Raubtiere der Erde? Mauswiesel und Hermelin sind Teil unserer einheimischen Tierwelt, doch vielen Menschen sind sie wenig bekannt, denn sie sind scheu und können sich überall verstecken; sie sind nur 15 bis 25 cm gross! Die Ausstellung möchte diese kleinen, furchtlosen und flinken Tiere, die unter der Erde auf Mäusejagd gehen, aber auch Ratten und Junghasen überwältigen können, dem breiten Publikum besser bekannt machen. Doch worin unterscheiden sich die beiden Arten , die man auf den ersten Blick leicht verwechselt? Wie spürt man sie auf im Laufe der Jahreszeiten? In welchen Lebensräumen kommen sie vor? Was fressen sie und wie jagen sie? Die Schau des Naturhistorischen Museums Fribourg beantwortet all diese Fragen, und noch einige mehr, und zeigt in wunderschönen Bildern, wie diese Tiere in der freien Natur leben. Anhand der zahlreichen Präparate kann der Besucher die verschiedenen Mitglieder der Familie der Marderartigen miteinander vergleichen und anhand von Grösse und Aussehen erkennen und leicht bestimmen. Die Ausstellung funktioniert wie eine offene Türe in die Natur. Sie lädt dazu ein, die Lebensräume von Mauswiesel und Hermelin kennen zu lernen und will dazu beitragen, dass mehr und mehr Menschen wissen, wie diese kleinen Tiere leben, warum sie der Landwirtschaft nützen und warum sie es verdienen, dass wir sie fördern und schützen, indem wir ihre Lebensräume erhalten und aufwerten.
Hermelin im Sommer. Foto: Oliver Richter
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