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Es ist kein Märchen, es ist kein Traum, sondern schönste Wirklichkeit. Stolz aufragend von einem Sandsteinfelsen, umgeben von einem Wassergraben und einer prächtigen Parkanlage erfreut der Anblick von Schloss Landshut den Besucher. Der idyllische Ort war und ist aber mehr als nur eine Augenweide. Der silberne Helm im roten Wappenfeld erklärt den Namen: Hut oder Schutz des Landes. Der einstige Zufluchtsort vor Feind oder unberechenbaren Wassern der Emme war von 1514 bis 1798 Landvogteischloss und bis 1958 privater Landsitz. Heute ist Landshut ein Museum. Wohl führt ein Besuch des Schweizer Museums für Wild und Jagd auch in die Vergangenheit. Doch die aktuellen Akzente, die in den verschiedenen thematischen Ausstellungen immer neu gesetzt werden, machen Schloss Landshut zu einem Ort lebendiger Kultur.
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Interieur Funktion und Einrichtung der Räume erinnern an die verschiedenen Bauphasen und Wünsche der Schlossbewohner. Die Wappen im Festsaal stammen aus der Zeit der Landvögte, das Prunkbuffet und das prachtvolle Renaissancetäfer im Landshutzimmer sind bedeutende Beispiele vollendeter Handwerkskunst aus dem 17. Jahrhundert.
Geschichte Das Schloss in seiner heutigen Gestalt ist ein Bauwerk des 17. Jahrhunderts. Die Grundmauern der Anlage sind aber sehr viel älter. Festungsbau, Landvogteischloss und privater Landsitz sind die drei Hauptetappen der baulichen Entwicklung. Die unterschiedliche Nutzung des Schlosses zeigt auch dessen Bedeutung im Wandel der Geschichte.
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