|
Besonders wichtig ist der fachmännische Erziehungsschnitt an Jungbäumen, um im Alter eine sturm- und schneedrucksicherere Krone zu erhalten. Die ökologische Vernetzung von Park und Landschaft ist ein zentrales Anliegen der Parkpflege. In den letzten Jahren wurden verschiedene Ziergehölzrabatten mit Naturhecken aus einheimischen Bäumen und Sträuchern ersetzt. Im südlichen Parkteil wachsen junge Silberpappeln als zukünftige Nistplätze für die Dohlenkolonie heran. Solche Pflanzungen sind wertvolle Lebensräume für die einheimische Flora und Fauna. Sie sind zudem ein wichtiger Bestandteil eines Ökokorridors als Verbindung zum nahegelegenen Auenwald der Emme. Sämtliche ökologischen Massnahmen im Park entsprechen den naturwissenschaftlichen Grundsätzen der Ausstellungen im Schloss. |
Neupflanzungen Die Randgebiete des Schlossparks werden grundsätzlich naturnah belassen und gepflegt. Im Bereich derWasserläufe erfolgen Neupflanzungen nur mit standorttypischen, einheimischen Bäumen und Sträuchern. Seit Jahren werden für abgehende Bäume junge Nachfolgegehölze gepflanzt. So zwei Linden neben dem Brunnen beim Brückenzugang und ein Bergahorn beim historischen Garten. Silberpappeln und verschiedene Eichenarten, die hohen Grundwasserstand ertragen, wurden an Stelle nässeempfindlicher Rottannen und Föhren gesetzt. Als Grundsatz gilt: Im Schlosspark Landshut soll ein auf langjährige Generationenfolge ausgerichteter dauerhafter Baumbestand mit Gehölzen im Jungstadium, im mittleren Alter und im ausgewachsenen Zustand erreicht und gesichert werden. |
|||||||||||