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Was wäre der Jäger/die Jägerin ohne guten Jagdhund? In der Schweiz werden ca. 50 Hunderassen auf der Jagd eingesetzt; unter ihnen befinden sich auch die acht Schweizer Laufhunderassen. All diese Rassen sind das Ergebnis Jahrhunderte langer Züchtung. Das Erbgut macht aber nur die eine Hälfte des fertigen Jagdhundes aus. Die andere, ebenso wichtige, muss durch eine liebevolle aber geduldige und konsequente Ausbildung des verspielten Welpen zum firmen Gebrauchshund erarbeitet werden. Die Grundausbildung führt über die ersten Gehorsamsübungen zum Kennenlernen und Befolgen der wichtigsten Befehle. Für jede Rasse folgt anschliessend das Einarbeiten in die für die Arbeit auf der Jagd geforderten Fächer. Je nachdem zu welcher Aufgabe der Hund auf der Jagd eingesetzt werden soll, hat er nun die Spezialanforderungen seines Einsatzes zu lernen. Bis der Jagdhund seine Aufgaben zuverlässig beherrscht, dauert die Ausbildung zwei bis zweieinhalb Jahre. Danach gilt es, das Gelernte zu festigen indem immer wieder mit dem Hund geübt und gearbeitet wird. Besonders befähigte Hunde werden zusätzlich noch auf die schwierige Aufgabe der Nachsuche eingearbeitet. Verletztes Wild sei es von einem Verkehrsunfall, sei es vom Jagdbetrieb muss so rasch wie möglich gefunden und von seinem Leiden erlöst werden können. |
Viele Hunde jagen, nur wenige sind Jagdhunde. Über 50 Rassen werden in der Schweiz zur Jagd eingesetzt, unter ihnen die acht Schweizer Laufhunderassen:
Fotos: Schweiz. Kynolog. Gesellsch. (SKG) Die Laufhunde gehören zu den Bracken, welche spurlaut (bellend), auf der Fährte des verfolgten Wildes bleibend, Hasen, Rehe, Füchse und gelegentlich Wildschweine jagen. Sie jagen selbständig, oft in der Meute gemeinsam mit mehreren Laufhunden, ohne Sichtverbindung zum Hundeführer. Die Jagd mit Laufhunden beansprucht weites, ungestörtes Gelände. Die als Niederlaufhunde bezeichnete kleinere Rasse (Risthöhe 36-38 cm) wurde durch planmässige Auslese und geeignete Kreuzungen gezielt gezüchtet. Wie die grösseren Laufhunde, treten die Niederlaufhunde in der Schweiz in vier Varietäten auf. Sie werden vorwiegend auf der Rehjagd (Brackieren und Schweissarbeit) eingesetzt. |
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